John Baker auf dem Weg nach Cripple

10. März 2010 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2010

John Baker ist im Moment der Einzige, ausser Martin Buser, der in den Top30 auf dem Trail ist. Die restlichen Musher verweilen alle im Moment in den Checkpoints, um ihre 24-Stunden Rast zu absolvieren. Alleine in Takotna halten sich zur Zeit 26 Teams auf. In Ophir sind im Moment, Mitch Seavey, Ramey Smyth, Cim Smyth und Hans Gatt. Der aktuelle Yukon Quest Champion war auch als erster in die Geisterstadt Ophir gekommen, fast eine Stunde spaeter kam dann Cim Smyth.

Auch Hans Gatt beweisst, dass das vor Jahren fuer unmoeglich gehaltene, nun fast schon zur Routine geworden ist: innerhalb von ein paar Wochen zwei Langstreckenrennen zu fahren. Lance Mackey begann 2007 erfolgreich mit diesem Unternehmen, gewann beide Rennen, letztes Jahr gelang Sebastian Schnuelle beinahe das gleiche, indem er den Quest gewann und beim Iditarod zweiter wurde und
nun ist vielleicht der ehemalige Oesterreicher auf Weg es seinen Vorgaengern nachzumachen.

Eigentlich war von Paul Gebhard erwartet worden, dass er sich einen ‘entfernteren’ Checkpoint fuer die 24-Stunden Rast aussucht. So wie er es in der Vergangenheit schon erfolgreich tat , wo er sogar bis nach Galena fuhr. Doch der zweitplazierte von 2007 verweilt nun auch in Takotna.

Da bei der 24-Stunden Rast, die verschiedenen Startzeiten verrechnet werden, koennen Hugh Neff und Gerry Willomitzer, mit ihren hohen Startnummern, in der Gruppe, die in Takotna verweilt, mit geringem Abstand nach Jeff King wieder auf den Trail, obwohl dieser fast zwei Stunden vor ihnen in Takotna ankam.

Sollte nun John Baker Cripple, den Halbzeitort erreichen, wuerde er 3.000 $ in Goldnuggets gewinnen - ein Award, der von GCI fuer den Ersten der nach Cripple kommt, gespendet wird. Die Strategie von Baker ist nicht ohne Risiko, da er den Trail alleine brechen bzw. darauf hoffen muss, dass die Snowmobilfahrer vor ihm einen guten schnellen Trail angelegt haben - ist dieser jedoch weicher und langsamer, werden seine Hunde Energie verschwenden.

Kathleen Frederick ist der sechste Musher, der Vorzeitig das Rennen beenden musste. Die 58jaehrige ist in Rohn mit 14 Hunden ausgeschieden. Sie soll Probleme mit ihrer Ausruestung gehabt haben.

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