Iditarod Re-Start in Willow

8. März 2010 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2010

Nachden karnevalartigen Auftritten in Anchorage ist das 38te Iditarod nun in Willow richtig gestartet. Wieder in Zwei-Minuten Abstaenden, innerhalb von 2 1/2 Stunden, machten sich die 71 Teilnehmer mit ihren je 16 Hunden auf den langen Weg nach Nome. Uber Nacht war noch ein wenig Neuschee gefallen, der den Trail etwas verlangsamte, doch das Wetter war fuer die Zuschauer und Fans sonnig und angenehm. Fuer die Hunde war es eher zu warm.

Vor dem Start gab Sebastian Schnuelle an, dass er den Grossteil seiner Hunde verkauft habe und hoffe, mit einem Sieg sich vom Iditarod verabschieden zu koennen. Er wolle sich in Zukunft wieder mehr seiner zweiten Leidenschaft, dem Segeln widmen.

Martin Buser erklaerte er sei zu seiner alten Rennstrategie zurueckgekehrt, haette seinen alten Kampfgeist wieder und wolle seinen eigenen Strecken-Rekord von acht Tagen, 22 Stunden und 46 Minuten unterbieten.

Lance Mackey war wieder der Liebling der Zuschauer und Fans, wurde, wie ein Popstar gebeten, Autogramme zu geben und sich fotografieren zu lassen. Der Titelverteidiger meinte, dass er eine grosse Fangemeinde habe, die Menschen sich mit seiner (Kranken)-Geschichte identfizieren koennen. Vor ein paar Jahren haetten viele Iditarod-Fans noch nicht mal seinen Namen gekannt.

Doch auch der ‘Neuling’ Pat Moon steht im Moment im Blickpunkt der Presse und der Fans. Noch vor vier Jahren sass er als Iditarider in einem Schlitten beim Start, nun faehrt der 33jaehrige aus Chicago ein Tema von Iditarod-Veteran Ed Stielstra. Das ist auf den ersten Blick nichts besonders, wenn man nicht weiss, dass Moon, Blutkrebs hat und seine Chemotherapie extra fuer seinen grossen Wunsch, das Iditarod zu fahren, unterbrochen hat. Obwohl er seine Diagnose im Winter mitgeteilt bekommen hat, habe er trotzdem hart fuer das Rennen trainiert. Natuerlich werde er nicht um den Sieg mitfahren und eher 12 Tage einplanen.
Der Iditarod sei nur der Vorlaeufer fuer das, was nach der Ziellinie in Nome komme: die Bekaempfung seiner Krebs-Erkrankung.

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