Iditarod 2010 gestartet

6. März 2010 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2010

In Alaskas groesster Stadt, in Anchorage ist die 38te Ausgabe des Iditarod Hundeschlittenrennen gestartet. Die zeremonielle Media-Show gibt den Teilnehmern die Moeglichkeit sich und ihre Hunde den Fans aus aller Welt zu praesentieren. 71 Hundeschlittenfuehrer werden morgen beim offiziellen Start dann, von Willow aus, nach Nome aufbrechen. Angefuehrt wurde das Feld von Linwood Fiedler, Cim Smyth, Wattie McDonald, Zoya DeNure und Jessie Royer. Als letzte Teilnehmer gehen Billy Snodgrass, Jason Barron und Judy Currier auf den 1.800 Kilometer langen Trail.

Mehrere Musher sind dieses Jahr angetreten, mit der Ansage moeglichweise das letzte Iditarod zu fahren, darunter der viermalige Iditarod Champion Jeff King. Der Musher aus dem Denali Park ist bereits 54 Jahre alt und hat einen grossen Teil seiner Hunde bereits verkauft. Er wird mit einem juengeren Hundeteam dieses Jahr antreten und hat verkuendet, dass es sehr wahrscheinlich sein letztes Iditarod ist, bei dem er mit um den Titel fahren wolle. King hat in dieser Saison bereits drei Rennen gewonnen, den Copper Basin 300, das Tustumenia und das von ihm ins Leben gerufene Denali Doubles. Beim Fur Rondy holte er, als ‘Neuling’ (mit einem geliehenen Team) einen respektaklen 4. Rang.

Der Gewinner des Yukon Quest 2010, Hans Gatt hat auch seinen Rueckzug von den Langstreckenrennen bekannt gegeben. Der vierfache YQ-Champion hat auch seinen Kennel bereits deutlich verkleinert. Ebenso hoerte man, von dem aus Deutschland stammenden, Sebastian Schnuelle, dass er sich langsam vom Mushing-Sport verabschieden wolle. Dieses Jahr trat er als Titelverteidiger schon nicht mehr beim Yukon Quest an. Und auch von Lance Mackey wurde bekannt, dass er beide grosse Langstreckenrennen nicht mehr in einem Jahr angehen moechte. Noch im Januar sagte der dreifache Iditarod-Champion, dass er ein medizinischer Alptraum sei. Fuer die naechsten Jahre plane er eher ausserhalb Alaskas bei Rennen anzutreten.

Es kann also gut sein, dass wir einen oder mehrere dieser genannten Namen in Zukunft nicht mehr im Zusammenhang mit dem Iditarod hoeren werden.

2010 Iditarod ceremonial start from Marc Lester on Vimeo.

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