Mackey erhoeht deutlich die Geschwindigkeit

13. März 2009 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2009

Der Titelverteidiger Lance Mackey ist im Moment auf dem Weg nach Anvik. Als einzigster. Seine Konkurrenten sind noch auf der Strecke nach Shageluk, wo der ID-Champion nur fuer acht Minuten anhielt. Mit einem Vorsprung von drei Stunden und 27 Minuten, auf den nachfolgenden Aaron Burmeister, ist Mackey aus dem Checkpoint Iditarod gefahren. Schon mit Spitzengeschwindigkeiten erreichte er den Halbzeitort und wurde nun auf der Strecke nach Shageluk auch nicht wirklich langsamer. Mitch Seavey der zweitschnellste nach Iditarod war 3MPH langsamer als der Musher aus Fairbanks - im Hundeschlittensport sind das schon Welten. Die demuetigende Taktik, wieder aufzubrechen, wenn die aergsten Konkurrenten gerade in den Checkpoint einfahren, wendet auch Mackey wieder an, der nach Susan Butcher und Doug Swingley der dritte Musher werden will, der drei Iditarod-Siege nacheinander erreicht hat.

Nach Burmeister, ist der Deutsche Sebastian Schnulle auf die Strecke nach Shageluk gegangen, ihm folgte eine dreiviertel Stunde spaeter der Kusko300-Gewinner Mitch Seavey. Hugh Neff, der noch nach Ophir an zweiter Stelle lag, ist auf den sechsten Platz zurueckgefallen.

Der von Lance Mackey trainierte Staff Sgt. Harry Alexie, von der Alaska Army National Guard, befindet sich zur Zeit auf dem 41sten Platz und faehrt mit 15 Hunden nach Iditarod. Alexie ist damit im Moment der zweitbeste ‘Neuling’ nach Karin Hendrickson aus Chugiak, die auf dem 31. Rang ist.

Die Temperaturen sollen nun sinken und es wird kaelter werden. Der Trail nach Anvik ist eine relativ direkte Strecke ueber groesstenteils offenes Land. Er fuehrt ueber offenes Flachland und Seen, entlang von Suempfen und durch bewaldete Gebiete, um schlussendlich hinunter zu den stark bewaldeten Yukon River Bottomlands zu fuehren, bevor der Trail den Fluss bei Anvik kreuzt. Die Musher muessen zwei bis drei Stunden fuer diesen Lauf einplanen. Es sind keine Ueberraschungen zu erwarten, wenn auch einige Passagen im dichten Wald etwas eng sein koennen. Dies ist ein gut genutzter Dorf-zu-Dorf Snowmachine Trail und daher in sehr gutem Zustand.

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