Mitch Seavey in Koyuk – kann er noch eingeholt werden?

13. März 2017 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, iditarod 2017

Mit 12 Hunden um 7:24 Uhr ist Mitch Seavey in Koyuk angekommen. Auf dem Weg dorthin sind zurzeit Nicolas Petit, Dallas Seavey und Joar Leifseth Ulsom.

Nachdem Wade Marrs als erster in Unkalakleet ankam und den Wells Fargo Gold Coast Award inklusive Goldnuggets im Wert von 3.500 US Dollar gewann, ist nur drei Minuten später Nicolas Petit im Checkpoint eingetroffen.

Nicolas Petit

15 Minuten später folgte dann Mitch Seavey der zuvor auf der Strecke von Kaltag aus gerastet hatte und sich nur für Minuten in Unalakleet aufhielt. Der zweifache Iditarod-Champion machte sich dann als erster auf den Weg nach Shaktoolik. Sein Sohn Dallas kam 22 Minuten später im Kontrollpunk an. Er hielt sich für knapp vier Stunden dort auf und machte sich dann auf die Verfolgung. Joar Leifseth Ulsom folgte Dallas Saevey dann, nach dem er als vierter in Unalakleet einfuhr, dort zwei Hunde aufgab und nur für 10 Minuten anhielt.

Von Shaktoolik aus, war zwar Dallas Seavey dann zuerst auf die Strecke nach Koyuk gegangen, doch er wurde später von seinem Vater, der mehr als fünf Stunden in Shaktoolik gerastet hatte, überholt.

Mitch Seaveys Hunde haben diesen Streckenabschnitt bis jetzt als schnellste absolviert. Es liegt jetzt in der Hand von dem Musher aus Seward seinen Vorsprung zu verteidigen. Doch er hat eindeutig das schnellste Team von den Führenden und diese können nur noch entscheidend eingreifen, indem sie ihre Rastzeiten merklich kürzen.

Inzwischen hat sich Jessie Royer mit sehr schnellen Zeiten auf den sechsten Rang nach vorne gearbeitet. Dies war von einigen Experten vorhergesagt worden, da Royer bei ihrer ersten Yukon Quest Teilnahme vor ein paar Wochen, im letzten Drittel die schnellsten Zeiten gefahren war. Royer rastet im Moment noch in Shaktoolik.

Der Trail nach Elim:

Dieses Stück scheint immer länger als es ist. Die Musher planen fünf bis sieben Stunden ein, etwas mehr, wenn der Wind bläst. Der Trail folgt dem Hauptsnowmachine Trail nach Elim und ist normalerweise gut markiert. Aber der Wind kann im Moses Point Gebiet stark blasen und der Trail somit schnell verwehen werden. Von Koyuk geht der Trail südwestlich auf dem Meereis für ca. 19 Kilometer und führt dann wieder landwärts westlich zur bewaldeten Halbinsel hinter Bald Head, einem bekannten Cap.

16 Kilometer später kreuzt der Trail die Mündung des Kwik Rivers, macht eine 5 Kilometer Schleife den Dünen entlang und führt dann 3 Kilometer über Kwiniuk Inlet nach Moses Point. Er führt dann über 18 Kilometer entlang einer engen Sandbank und über das Watt zur alten Moses Point FAA Station, welchen nun verlassen ist. Von hier folgt der Trail 15 Kilometer dem ungepflügten State Highway über stark bewaldete Steilhänge und dann hinunter nach Elim. Eine alternative Route folgte entlang des Eismeeres von Moses Point nach Elim.

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