Teams auf dem Weg nach Huslia – Hund verstorben

10. März 2017 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, iditarod 2017

Am fünften Renntag bei der 45ten Ausgabe des Iditarod gab es den ersten Tod eines Hundes zu beklagen.
Renn-Offizielle verkündeten am Freitag den Tod von Deacon, einem zwei Jahre alten Rüden, aus dem Team von Veteran-Musher Seth Barnes.

Aliy Zirkle

Der Hund ist um 22:40 Uhr, kurz bevor Barnes in den Kontrollpunkt Galena einfuhr, verstorben. Die Todesursache soll bei einer angeordneten Nekropsie bestimmt werden. Barnes, der nun in Sterling, Alaska wohnt, ist ursprünglich aus Stockton, Alabama. Beim Iditarod 2015 belegte er den 35ten Rang und wurde achter beim Yukon Quest.

Währenddessen sind die Top-Teams weiter auf dem Weg nach Huslia. Dort ist Mitch Seavey am Donnerstagabend als erster angekommen und hat den „GCI Dorothy G. Page Halfway Award“ erhalten. Die Trophäe aus Alaska-Birke und Marmor zeigt ein Foto von Dorothy G. Page, die als „Mutter des Iditarod“ bekannt ist. Zusätzlich bekommt der zweifache Champion noch Gold-Nuggets im Wert von 3.000 US Dollar. Sie symbolisieren die historische Bindung zwischen Goldbergbau und dem Schlittenhundesport.

Nicolas Petit kam fast zwei Stunden nach Mitch Seavey in Huslia an, ihm folgten dann Jessie Royer, Michelle Phillips, Ralph Johannessen, Jason Mackey und John Baker. Während alle diese Musher schon ihre 8-Stunden Rast genommen haben, hat Mitch Seavey weder seine acht noch seine 24-Stunden Pause absolviert.

Martin Buser und Dave Branholm sind zurzeit die einzigen Teilnehmer die diese vorgeschriebenen Rasten schon beide hinter sich gebracht haben.

Aliy Zirkle berichtete, dass sie wegen der Krankheit, die durch ihr Hundeteam ging, ihre 24-Stunden Rast schon in Galena nehmen musste, anstatt – wie geplant – in Huslia. Zirkle vermutet, dass sich ihre Hunde, die nun Durchfall und Fieber hatten, und die von ihrem Ehemann Allen Moore, beim Yukon Quest vor einigen Wochen ansteckt haben. Es wäre zwar nicht ihr Plan A gewesen in Galena zu pausieren, aber zum Wohle ihrer Hunde hätte sie gar keine andere Wahl gehabt.

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