Die Top 10 in Nome

16. März 2016 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, iditarod 2016

Zum fünften Mal hintereinander in den Top5 und wieder an den Seaveys “gescheitert”. Aliy Zirkle belegte dieses Jahr den dritten Platz hinter dem Sohn/Vater Duo Dallas und Mitch Seavey. Der Rückstand auf den Titelverteidiger betrugen mehr als sieben Stunden. Doch man darf nicht vergessen, dass die Musherin aus Two Rivers trotz des Schneemobil-Zwischenfalls diese Platzierung geholt hat. Die Yukon Quest Gewinnerin von 2000, war sichtlich geschockt und ergriffen, als sie in Nulato in den Kontrollpunkt einfuhr. Aus ihrer Sicht war es ein Angriff auf ihre Hunde und ihr Leben. Andere hätten vielleicht aufgegeben, doch die 46-jährige Profi-Sportlerin hat sich auf das weitere Rennen konzentriert und es erfolgreich zu Ende gefahren. Doch im letzten Checkpoint vor dem Ziel sagte die beliebte Musherin, dass der Vorfall ihr Leben geändert hätte.

Aliy Zirkle

Rein rechnerisch muss Wade Marrs 2018 das Iditarod gewinnen. Der 25-jährige und damit der jüngste in den Top10 belegte den vierten Platz. Seit seiner Teilnahme 2013, wo er den 32ten Rang belegte, halbiert der Musher aus Wasilla jedes Jahr seine Platzierungen. Auch Marrs legte eine erstaunliche Leistung ab, da er zu Beginn des Rennen noch an einer Grippe litt. In einem packenden Endspurt ins Ziel konnte er Peter Kaiser um drei Minuten schlagen.

Peter Kaiser konnte sich nach 2012 und 2013 wieder in den Top10 platzieren und holte den fünften Rang. Sowohl Kaiser und Marrs profitierten auch ein wenig von Brent Sass Rückkehr nach White Mountain. Sass war als Dritter in den letzten Checkpoint eingefahren, doch seine Hunde verweigerten nach der 8-Stunden Rast die Weiterfahrt. (Sass fiel in den Rängen weit zurück und erreichte das Ziel dann als Zwanzigster)

Bei seiner vierten Teilnahme konnte Joar Leifseth Ulsom sich wieder in den Top10 platzieren und wiederholte mit dem sechsten Rang sein Ergebnis vom letzten Jahr. Ulsom gewann das interne Duell als bester Norwegen.

Nicolas Petit ist als Siebter - mit 14 Hunden - ins Ziel nach Nome gekommen und war damit eine Platzierung schlechter als sein bisher bestes Ergebnis 2013. Der Gewinner des prestigeträchtigen Leonhard Seppala Humanitarian Award für beste Tierpflege von 2015 war 20 Minuten schneller als der zweite Norweger in den Top 10:

Ralph Johannessen verbesserte sich von Platz 22 vor zwei Jahren auf den achten Rang. Der 56jährige, der ein guter Freund von Robert Sorlie, dem zweifachen Iditarod Gewinner ist, hat sich seit Nulato von Checkpoint zu Checkpoint in den Rängen verbessert.

Jeff King ist Neunter geworden. Der vierfache Champion hat damit wieder eine seiner unzähligen (20te) Top10 Platzierungen geholt. Auch für den fast 60-jährigen eine erstaunliche Leistung, da er ja am meisten unter dem Schneemobil-Vorfall gelitten hat. Drei seiner Hunde musste er verletzt zurücklassen und ein Hund verstarb sogar an den Folgen des Unfalls/Angriffs. Vor diesem Ereignis lag der Denali-Musher in Galena noch auf dem vierten Rang.

Auch der 10 Platz war wieder hart umkämpft. Lange sah es so aus, als ob Noah Burmeister, der mit einem Team seines Bruders Aaron unterwegs war, diesen Rang halten könnte. Doch Scott Smith, der letztes Jahr noch 26ter wurde, konnte Burmeister auf dem Streckenabschnitt von Safety nach Nome noch überholen und kam sechs Minuten vor seinem Rivalen an. Der 46-jährige Smith war fast eine halbe Stunde schneller als Burmeister auf dem letzten Trailabschnitt.

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