Zwei Stunden Vorsprung auf Brent Sass

14. März 2016 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, iditarod 2016

Wie auch letztes Jahr haben Sohn und Vater Seavey vor ihren Nachfolgern den letzten Checkpoint vor dem Ziel erreicht. Dallas Seavey ist um 9:48 Uhr mit neun Hunden und Mitch Seavey mit 12 Vierbeinern um 10:27 Uhr (Ortszeit) nach White Mountain eingefahren. Der Yukon Quest Champion von 2015 , Brent Sass kam dann um 11:40, also fast zwei Stunden nach dem Titelverteidiger im Checkpoint an.

DS

Sass hatte noch von Elim kommend einen drei Minuten Vorsprung auf Mitch Seavey. Doch der Musher aus Eureka schien mit den hohen Geschwindigkeiten der Seavey nicht mithalten zu können. Sollte Dallas Seavey erneut das Iditarod gewinnen, wäre es bereits sein vierter Titel.

Aliy Zirkle hat Elim verlassen und ist auf dem Weg nach White Mountain.

Alle Teams müssen hier nochmal eine 8-Stunden-Rast einlegen bevor sie auf den letzten Streckenabschnitt ins Ziel nach Nome dürfen.

Der Trail nach Nome ins Ziel:
Dies kann einer der gefährlichsten Streckenabschnitte des Rennens sein, wenn der Wind bläst oder ein Sturm im Anzug ist. Dieser Teil kann Champions machen oder brechen, ganz zu schweigen von den Musher im hinteren Feld. Mushers starben schon beinahe auf diesem normalerweise einfachen Stück nach Nome. Bei gutem Wetter ist dies ein angenehmer fünf bis acht Stundenlauf; bei schlechten Konditionen kann dieser Teil unpassierbar sein.
Das Rennen benutzt den Hauptschneemobiltrail nach Nome. Der Trail ist am Anfang sehr gut markiert, aber viele Markierungen können weggeblasen oder verweht sein. Ein Teil des Trails ist permanent markiert. Die Markierungen sind der kritische Part auf diesem Teilstück, denn bei Sturm oder Blizzard liegt die Sicht nahe Null.
Der Trail verlässt White Mountain auf dem Fish River für ungefähr 5 Kilometer, verlässte dann den Fluss um südwestlich über Land, durch Täler, über die Tundra und viele Flüsse zum Klokerblok River zu führen. Der Trail führt dann stromaufwärts über einige niedrige Grate um dann den Ablauf des Topkok Rivers zu kreuzen.
Der Trail führt dann westlich und klettert über eine Serie von öden Bergrücken zu einem 400-Fuss-Sattel nordwest von Topkok Head, mit Blick zur Küste. Dann geht es steil hinunter zur Küste, zur Nome Kennel Club Kabin am Fusse des Berges, 48 Kilometer von White Mountain.
Für die nächsten 19 Kilometer führt der Trail entlang oder direkt hinter der Dünenlinie and der Treibholzlinie an der Küste. Dieses Stück ist sehr offen und manchmal wehen Winde von über 130 km/h von Norden. Der Trail erreicht dann an der Bonanza Ferry bridge die Nome-to-Council road (im Winter nicht geräumt) und folgt ihr für die letzten 19 Kilometer nach Safety.
Die Trailkonditionen können von excellent bis miserabel variieren und beinhalten normalerweise blankes Eis, Overflows, Schneeverwehungen, Tundra, Sand und Gravel auf der Strasse. Die Musher MÜSSEN die Wetterbedingungen vorsichtig abklären bevor sie White Mountain verlassen; Manchmal ist es ratsam zu warten, in einer Cabin Unterschlupf zu suchen oder zumindest mit anderen Mushern im Konvoy zu fahren (bevorzugt natürlich mit solchen, welche den Trail bereits kennen.)
Eine Überlegung ist, dass der Wind sich normalerweise mit dem Sonnenaufgang legt (wenn er sich überhaupt legt) und dann gegen Mittag wieder aufkommt und dann kontinuierlich am Nachmittag und Abend bläst. In solchen Situationen versuchen die Musher White Mountain etwa drei Stunden vor Sonnenaufgang zu verlassen um so wenn möglich in der windfreien Zeit zu fahren oder zumindest Tageslicht für den schlimmsten Teil der Strecke zu haben.

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