Seaveys auf dem Weg nach Elim

14. März 2016 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, iditarod 2016

Brent Sass wurde von den Bewohnern des Dorfes Koyuk empfangen und begrüßt. Der Eureka Musher kam dort um 18:47 Uhr (Ortszeit) als Erster an. Fast zeitgleich folgten um 19:30 Uhr Vater und Sohn Seavey, die nicht ihm Checkpoint blieben. Dallas Seavey hatte auf der Strecke von Shaktoolik aus und Mitch Seavey in Shaktoolik gerastet. Brent Sass hingegen blieb nach seinem 13-Stunden Lauf für fast drei Stunden im Kontrollpunkt, bevor er sich wieder auf die Verfolgung des Duos Seavey machte.

Dallas Seavey

Aliy Zirkle wird mit dem Ausgang des Rennen sehr wahrscheinlich nichts mehr zu tun haben, sie kam erst drei Stunden nach den Seaveys in Koyuk an und rastet zur Zeit noch dort.

Sowohl Dallas als auch Mitch Seavey rasten im Moment noch auf dem Trail nach Elim, während sich Brent Sass, auf dem etwas weniger windigen Abschnitt, den beiden nähert.

Der Trail nach Elim:

Dieses Stück scheint immer länger als es ist. Die Musher planen fünf bis sieben Stunden ein, etwas mehr, wenn der Wind bläst. Der Trail folgt dem Hauptsnowmachine Trail nach Elim und ist normalerweise gut markiert. Aber der Wind kann im Moses Point Gebiet stark blasen und der Trail somit schnell verwehen werden. Von Koyuk geht der Trail südwestlich auf dem Meereis für ca. 19 Kilometer und führt dann wieder landwärts westlich zur bewaldeten Halbinsel hinter Bald Head, einem bekannten Cap.

16 Kilometer später kreuzt der Trail die Mündung des Kwik Rivers, macht eine 5 Kilometer Schleife den Dünen entlang und führt dann 3 Kilometer über Kwiniuk Inlet nach Moses Point. Er führt dann über 18 Kilometer entlang einer engen Sandbank und über das Watt zur alten Moses Point FAA Station, welchen nun verlassen ist. Von hier folgt der Trail 15 Kilometer dem ungepflügten State Highway über stark bewaldete Steilhänge und dann hinunter nach Elim. Eine alternative Route folgte entlang des Eismeeres von Moses Point nach Elim.

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