Martin Buser holt sich die Führung zurück

8. März 2014 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2014

Da Aliy Zirkle ihre 8-Stunde Rast noch zu nehmen hatte, was sie in Galena tat, konnte Martin Buser, der zwar fast drei Stunden nach Zirkle in Galena eintraf und für knapp 2 ½ Stunden im Checkpoint rastete, mit einem Vorsprung von zwei Stunden vor Zirkle auf die Strecke nach Nulato gehen. Mit diesem Abstand kam auch Buser vor Zirkle in Nulato an. Der vierfache Iditarod Champion rastete jedoch eine Stunde länger als Zirkle, so dass der Vorsprung bei der Abfahrt nach Kaltag noch eine Stunde betrug.
Zirkle musste in Nulato zwei Hunde zurücklassen, während Buser noch mit 14 Vierbeinern unterwegs ist.
+++ Inzwischen hat Buser Kaltag als Erster erreicht +++

mdheightshiker (c)

Überraschender Dritter, der in Nulato eintraf, war der Iditarod Champion von 2012 Dallas Seavey, der aber noch seine 8-Stunden Rast am Yukon verbringen muss. Auch Dallas Seavey gab in Nulato zwei Hunde ab und ging nach fünf Minuten wieder auf die Strecke nach Kaltag.

Sonny Lindner und Jeff King rasten zurzeit noch in Nulato und werden ihr 8-Stunden Rast nehmen. Lindner kam nur eine Stunde nach Buser an. Jeff King traf fast zwei Stunden nach Lindner in dem ehemaligen russischen Handelsposten ein.

Am Ende des Feldes fahren im Moment sieben Neulinge, darunter auch Yvonne Dabakk aus Deutschland. Abbie West liegt zurzeit auf dem 18. Rang und ist damit bester ‚Rookie‘

Ramey Smyth musste in Ruby aus dem Rennen gehen und John Dixon schied in Ophir aus. Damit bleiben noch 54 Teams auf dem Trail nach Nome.

Nulato –Kaltag:
Dies ist ein weiterer Run auf einem gutbefahrenen Snowmobile-Highway auf dem Yukon. Die Musher werden drei bis fünf Stunden benötigen. Der Trail passiert einige Inselns und kreuzt den Fluss einige Mal bevor er Kaltag erreicht. Der Yukon verläuft süd-südwestlich Richtung Kaltag ohne grössere Biegungen. Das rechte Ufer ist eine Reihe von 1000-Fuss hohen Hügelketten und Bergen mit einigen freien Stellen an welchen andere Flüsse in den Yukon münden. Das östliche Ufer ist in der Regel flach and bewaldet zu einer weiten Fläche von Sümpfen.

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