Nicolas Petit erreicht Ophir als Erster – Berkowitz ausgeschieden

5. März 2014 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2014

Für 90 Minuten war Aliy Zirkle in Takotna virtuell in Führung als sie alleine im Checkpoint rastete. Doch dann erreichten Nikolas Petit, Jeff King und Sonny Lindner das kleine Dorf am Takotna Fluss und fuhren durch den Checkpoint. Der Vorsprung von Petit auf Jeff King betrug zu dem Zeitpunkt drei Stunden. Nun hat Petit als Erster die Geisterstadt Ophir erreicht, während King und Lindner noch auf dem ersten Drittel der Strecke nach Ophir sind. Petit war 2011 der beste Neuling des Jahres und wurde letztes Jahr, bei seiner dritten Teilnahme, siebter.

(c) Alaskan Dude

Martin Buser und Kelly Maixner werden die ersten Musher sein, die nach ihrer vorgeschriebenen 24-Stunden Rast, wieder zurück auf den Trail gehen. Alle anderen Teams müssen den Zwangsaufenthalt noch absolvieren.

So auch Hugh Neff, der McGrath als 24-Stunden Rastplatz auswählte. Der Yukon Quest Champion ist nur noch mit 12 Hunden unterwegs und kam in den Checkpoint mit zwei Hunden im Schlitten. Auch der Musher aus Tok, verlor Ausrüstungsgegenstände und meinte er würde ein Team ohne Räder fahren, da er keine Wechselbeläge mehr an den Kufen hatte.

Bei Aaron Burmeister wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert, Der Musher aus Nome entschied sich aber mit einer Bandage weiterzufahren.

Andere Teams konnten ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen und sind aus dem Rennen ausgeschieden: Jake Berkowitz, Scott Janssen, Gus Guenther, Karen Ramstead, Cindy Abbott und Jan Steves.

Berkowitz musste, nachdem sein Schlitten zerbrochen war und er sich zwischen Rohn und Nikolai befand, Hilfe anfordern. Zwei Flugzeuge wurden nach Berkowitz gesand, um ihn und sein Hundeteam auszufliegen. Der 27jährige, der letztes Jahr den achten Rang belegte und sich für 2014 noch bessere Chancen erhoffte, war laut Rennmarschall sehr enttäuscht – aber auch froh, dass seine Hunde alle gesund geblieben waren.

Von Scott Janssen wird berichtet, dass er sich sein Bein in dem Farewell Burn gebrochen haben soll.
Damit verbleiben noch 58 Teams auf der Strecke nach Nome.

Der Weg nach Ophir:
Dieses Teilstück ist wahrscheinlich eher 51 Kilometer, als die angegebenen 61. Er folgt der alten Mining Road nach Ophir, erbaut in den 1920ern um Takotna und Ophir mit Sterling Landing, einem Anlegeplatz für Dampfschiffe am Kuskokwim River zu verbinden. Heute wird sie vom Staat unterhalten; das Stück Takotna nach Ophir wird im Winter nicht gepflügt. Wie andere Bush Roads stellt sie keine Verbindung zum State Highway System dar.

Die ersten 14 Kilometer klettern zur Wasserscheide des Kuskokwim Rivers und des Innoko Rivers, welcher in den Yukon fliesst. Der Aufstieg ist ungefähr 800 Fuss bei leichter Steigung. Dann kreuzt der Trail die Wasserscheide und geht für 13 Kilometer abwärts entlang des Independence Creek, folgt dann für die letzten 24 Kilometer dem südlichen Ufer des Innoko Rivers, mit möglicherweise einigen Abkürzungen über Land.

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