Mitch Seavey mit 25 Minuten Vorsprung in Safety vor Aliy Zirkle

13. März 2013 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2013

Mitch Seavey ist um 19:37 Uhr mit 10 Hunden in Safey angekommen und ist ohne Zeit zu verschwenden in der selben Minute wieder aufgebrochen. Aliy Zirkle erreichte Safety um 20:01 Uhr und fuhr um 20:02 Uhr weiter. Damit hat Mitch Seavey einen Vorsprung von 25 Minuten. In White Mountain war der Abstand zwischen den beiden Finalisten noch 13 Minuten gewesen.

Veteran Iditarod musher Mitch Seavey from Sterling, Alaska

Jeff King fährt im Moment an dritter Stelle nach Safety. Hinter ihm hat Dallas Seavey seinen Vorsprung auf Ray Redington Jr. ausgebaut. Dann folgen Nicolas Petit, Joar Ulsom Leifseth, Jake Berkowitz, Sonny Lindner, Aaron Busrmeister und DeeDee Jonrowe.

Das Wetter in Nome:
In Nome kommt es den ganzen Tag zu einem Mix aus Sonne und Wolken bei Temperaturen von -14 bis -6°C. In der Nacht ist ein Blick auf die Sterne nur vereinzelt bei sonst wolkigem Himmel möglich und die Temperatur fällt auf -13°C. Der Wind weht leicht aus nordwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten bis zu 3.7 km/h.

Safety - Nome:
Dies ist die Zielgerade, aber manchmal kann es hart werden. Der Trail folgt der Nome-to-Council Road von Safety um Cape Nome zu passieren, dann führt der Trail hinunter zum Strand und verläuft parallel zur Strasse (welche er einige Male kreuzt). Schlussendlich klettert der Trail die am östlichen Ende der Front Street die Uferböschung hinauf. Eine alternative Route führt um das nördliche Ende von Cape Nome, kommt aber an der gleichen Stelle die Uferböschung hinauf. Beide Varianten sind 16 Kimometer von Safety bis zum Verlassen des Strandes und weiter 18 Kilometer bis zum Ende der Front Street.
Diese Teilstück ist komplett den Naturgewalten ausgeliefert - hier hat es keine Bäume, ausser man zählt “Nome National Forest” eine Ansammlung von alten Christbäumen auf dem Eis hinter der Front Street. Die Strasse ist normalerweise nach Cape Nome nicht mehr gepflügt, aber der Schnee kann bis auf den Gravel weggeblasen sein. Der Wind kann stark blasen (speziell um Cape Nome) und Blizzards sind nicht unbekannt selbst wenn die Musher die Uferböschung bei der Front Street erklimmen. die Musher können auf diesem Stück ebenso einfach vom Wind überrascht werden, wie auf dem Stück von White Mountain. Die Musher werden, unter normalen Bedingungen, zwei bis drei Stunden benötigen.

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