Busers neue Strategie

5. März 2013 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2013

Nachdem Martin Buser mit seinem fulminanten Lauf nach Rohn alle Konkurrenten überrascht hat, erklärte er nun, dass er seine 24-Stunden Rast in Rohn nehmen wird. Der viermalige Iditarod Champion gab an, dass er sich vom Feld absetzen und eine neue Strategie ausprobieren wolle. Ob dies funktionieren werde, da sei er sich selbst noch nicht sicher. Hauptgrund für seine Änderung sei, dass seine Teams in den vorherigen Rennen nach der 24-Stunden Rast nie mehr so schnell liefen wie vorher. Der Gedanke sei, dass bei einer frühen 24-Stunden Rast seine Hunde die Schnelligkeit länger behalten könnten. Matt Failor, der ein zweites Team von Buser fährt, folgt der gleichen Strategie.

2012 winner Dallas Seavey

Inzwischen ist ein 12 grossen Musher-Feld, angeführt von Iditarod-Veteran Paul Gebhardt, an Buser und Matt Failor, vorbeigefahren. Darunter auch Nicolas Petit, der die Strecke von Rainy Pass aus, bisher als schnellster absolvierte. Mit Ray Redington Jr. und Brent Sass sind zwei Teams mit hohen Startnummern in diesem Feld. In Rohn rasten unter anderem zur Zeit die Brüder Mackey, Aaron Burmeister, Jessie Royer, DeeDee Jonrowe und John Baker.

Der Titelverteidiger Dallas Seavey hat schon in Finger Lake zwei Hunde aufgegeben. Normalerweise lässt der Yukon Quest Champion erst ab McGrath Hunde zurück. Vor dem Rennen hat ein Leithund schon kleinere gesundheitliche Probleme gehabt, vermutlich nun der Grund des Ausscheidens. Auch ein Grund könnte sein, dass fünf seiner Hündinnen bald läufig werden und die Rüden dann nicht mehr konzentriert laufen können.

In seinen Planungen will Dallas Seavey das halbe Hundeteam vor Nome abgeben und nur mit den besten acht bis neun Hunden den Rest der Strecke fahren. Auch ist er bekannt dafür, dass er kürzere Strecken seine Hauptleithunde im Schlitten mitfahren lässt, damit sich diese ausruhen können.

Der Yukon Quest Veteran Brent Sass musste auch schon drei Hunde in Rainy Pass aufgeben. Gründe sind noch nicht bekannt. Es könne auch an den gestiegenen Temperaturen liegen. Musher sollen schon Mosquitos an den Hundeliegeplätzen gesehen haben.

Scott Janssen ist in Rainy Pass aus dem Rennen gegangen. Der Musher aus Minnesota, war zum dritten Mal beim Iditarod gestartet. Es war bisher die zweite Aufgabe eines Teams.

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