King, Berkowitz und Cadzow ausgeschieden

12. März 2012 | Von webmaster | Kategorie: Allgemein, Iditarod 2012

Der vierfache Champion Jeff King, der nach einem Jahr Pause wieder zum Iditarod zurueckgekehrt war ist in Unalakleet aus dem Rennen gegangen. Josh Cadzow vom Fort Yukon, der als Neuling gestartet war gab mit noch neun Hunden in Kaltag auf. Jake Berkowitz ist mit einer Handverletzung in Unalakleet aus dem Rennen genommen worden. Weitere Musher wie, Pat Moon und Lachlan Clarke haben auch das Rennen vorzeitig beendet.

Iditarod 40

Inzwischen hat Dallas Seavey die Fuehrung uebernommen und ist vor Aaron Burmeister und Aliy Zirkle in Shaktoolik angekommen.

Raw video: Iditarod leaders Aliy Zirkle and Dallas Seavey from Kyle Hopkins@adn.com on Vimeo.

Der Weg nach Koyuk:

Zu diesem Teilstück gibt es nur eines zu sagen: freudlos, flach und tödlich monoton. Die Einheimischen sagen die Strecke ist unter 80 Kilometer, aber es kommt einem wie 160 vor. Hier hat es nicht viel Bodenvegetation, denn der grösste Teil führt über das Eis der Norton Bay. Die Musher müssen fünf bis neun Stunden für die Überquerung einplanen, mehr wenn es stark windet.
Der Trail führt nördlich von Shaktoolik für 14 Kilometer über Land nach Reindeer Cove, dann für 8 Kilometer über das Eis nach Island Point und sofort zurück aufs Eis für die letzten 70 Kilometer nach Koyuk. Hier hat es keine Berge.
Dieser Trail ist ebenfalls der Hauptweg für die Snowmachines nach Koyuk und oft benutzt. Aber der Wind kann ihn in Stunden blank fegen. Der Trail gut markiert und kann zwischen Speedway, rauhen Eis, Schneeverwehungen bis zu blankem Eis variieren. Der Wind bläst hier eigentlich ständig und zwar genau ins Gesicht der Musher. Tage an denen der Wind mit weniger als 30 - 50 km/h bläst sind eher ungewöhnlich, aber der Wind kann auch Hurricanstärke erreichen, mit Sichtweiten unter Null in Minuten. Die Musher MÜSSEN vor der Abfahrt vorsichtig das Wetter prüfen, denn wer auf dem Eis von einem Sturm überrascht wird ist in grossen Schwierigkeiten.
Ein anderes Problem ist, dass manche Hunde for der weissen Unendlichkeit zurückschrecken und nicht weiter gehen wollen. Jedes Jahr bleiben hier Team stehen; manche Musher schaffen es hier Hunde nach einer Pause zum weitergehen zu bewegen, andere schaffen es einem anderen Team zu folgen. Aber manche müssen aufgeben. Hier ist ein “coast leader” unbezahlbar; das sind Leithunde, welche es gewohnt sind unter diesen Bedingungen zu laufen und die keine Angst vor starkem Wind und grossen weiten Flächen haben.

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